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UV-Lichthärtungsgeräte
Ich überlege, mir ein UV-Lichthärtungsgerät zum Trocknen von Nagellack zuzulegen. Aber auch nach langem Suchen habe ich keine Erklärung gefunden, ob diese Geräte für alle Arten von Kunstfingernägeln und Lacken geeignet sind. Was muss man sonst noch beachten? Wer hat schon Erfahrung?
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten.
02.11.2009, 13:03 Uhr melden
Antworten (3)
Die Nagelgele sind gekennzeichnet entweder UV oder UVA. Man verfehlt sie nicht:
PNS, PNS-Farben, Glitter-Gele. Baseline, Starline und vieles mehr. Alle nennt man: UVA-Gele. Das ist sehr informativ für die Beschaffung des Gerätes, denn die einzige Strahlung, die man dafür braucht ist die UV-a Strahlung. Demnach muss das Gerät ein Zertifikat haben. Dies ist von Land zu Land unterschiedlich. Was das Gerät nie haben darf UV-c, diese Strahlen dringen tiefer in die Haut und schädigen das Material.
Die Handhabung des Gerätes soll möglichst für die Finger Platz bieten und nicht für die ganze nackte Hand. Es gibt multifunktionalen Geräte, die man anderweitig verwenden kann, sie haben bestimmte cavity, die man einstellen kann.
Bei Verwendung von Primern sollte man ohne Strahlung auskommen.
Valentino, danke für deine Antwort. Du scheinst ja Ahnung zu haben. Ich kann aber nicht wirklich behaupten, dass ich dich ganz verstanden habe. Aber scheinbar kann ich die Sache von der anderen Seite aufrollen.
Wenn ich normalem Nagellack beim Trocknen nachhelfen will, welche Strahlung brauche ich dann? Und welche Gele kann ich damit auch trocknen? Dann kann ich mir ja bei Bedarf (für Tochter z. B.) dieses Gel zulegen, aber in der Haupsache wollte ich ja ein Gerät für normalen Nagellack, denn das Trocknen dauert mir eindeutig zu lange.
Herkömmliche Lacke, meist mit hoher Viskosität, trocknen sich durch Verdünstung des Begleitmittels. Dieser Vorgang ist temperaturabhängig. Die UV-Lampe oder Lampe liefert Wärme, deshalb wird der Vorgang unter der Lampe beschleunigt. Die Strahlen als UV-Strahlen haben dabei keine Wirkung, manche Farben verblassen darunter.
UV-Gele sind gekennzeichnet. Sie trocknen nur durch UV-Strahlen als UV-Strahlen nicht als Wärmequelle. Dieser Vorgang ist UV-Abhängig, nicht wärmeabhängig. Das nennt man UV-Härtung, dann sind die Gele ausgehärtet, es verdünstet etwas dabei, das ist nicht der Vorgang selbst, man bearbeitet sie dann mit einem cleaner.
Über die Viskosität dieser Gruppe, die Gruppe der UV-Gele muss man einiges wissen:
Für tiefere Schichten leichte Viskosität (ohne cleaner) für höhere Schichten mittlere oder höhere Viskosität (Bearbeitung danach mit cleaner, d.h. die Schwitzschicht wegmachen ).
Trägt man eine Haftungsschicht auf, muss sie nieder viskos sein und gut unter der UV-Lampe ausgehärtet werden. Für diese Schicht nimmt man Haftgel, immer dünn auftragen und nicht mit cleaner bearbeiten. Dann kann man die Nägel nach Wunsch bemalen, aushärten lassen, cleaning.
Die Produkte findest du unter
French Gel: für helle Farben und leichte Glitter
oder Colour Gel: Metallic, Miracle, glitter, light glitter etc.
Für einfache Sachen und den Alltag: 1-Phasen Gel, Aufbaugel oder Versiegelungsgel.
Für Versanhäuser die häufigste die PNS Reihe pretty nail
(wie OTTO-Haus) mit Hauseigenen Produkten.
Am besten gehst du in den Laden, schaust welche Marke du willst, dann gehst du hin, und dort bei UV-Gel oder Gele mit Lichthärtung und suchst du dir einfache Sache, Farben (colour) mittel bis Hoch viskos, Lichhärtung (UV umgangssprachlich). Fertig aus.















