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wer übernimmt die Werksgarantie nach dem Konkurs bei Neuwagen von Opel und Saab ?
Sollte man vom Kauf jetzt lieber zurück treten oder erst einmal abwarten?
22.02.2009, 10:41 Uhr melden
Antworten (5)
Schwierige Frage, denn ich gehe davon aus, dass du die Verschrottungsprämie in Anspruch nehmen möchtest - je länger du abwartest, desto eher ist sie aufgebraucht und du schaust wie man bei uns sagt mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Du kaufst doch die Fahrzeuge bei einem Händler? Der Händler gibt die Gewährleistung von 2 Jahren unabhängig davon, ob es das Werk noch gibt oder nicht. Allerdings - kann der Opel-Vertragshändler sich halten, wenn er keine Opels mehr verkaufen kann? Sollte er andere Fahrzeuge verkaufen, bleibt er in der Pflicht - gibt er auf, hast du meiner Meinung nach das kürzere Ende gezogen.
Die spezielle Frage der Werksgarantie - wahrscheinlich gibt es sie nicht mehr, wenn es das Werk nicht mehr gibt - aber grundsätzlich ist bei uns der Händler derjenige, der für die Gewährleistung verantwortlich ist.
Gute Frage.....;)
Wenn man mal von knallharter Managerhaltung ausgeht, würden etwaige (spätere) Kulanzen im Falle einer fremden Übernahme ins leere laufen - ausser, man möchte potenielle Kunden nicht gleich verprellen. Aber bei der heutigen haltung......wenn der Wagen erstmal vom Hof ist, sieht man von nachrangigen Service oftmals wenig. Gerade wenn die Kassen knapp gefüllt sind - und das dürften Sie nach/während einer Insolvenz, bzw. Wechsel der Geschäftsführung im allgemeinen so sein.
Hinsichtlich Garantie ist zu bedenenken, dass ein ganz normaler (Kauf)-Vertrag nach dem BGB zu stande kommt. Der mit dem Verkauf von Fahrzeuge befasste Händler (also auch eine "echte" Niederlassung) veräussert den Wagen immer im eigenen Auftrag. Soll heißen: Wenn der Weg ist, ist auch erstmal der Garantiegeber weg. Ob ein Nachfolger diese wieder aufgreift und ausfüllt, ist sicherlich nicht grundsätzlich nicht pauschal so der Fall.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sich eine Marke bewusst queer und kompliziert anstellten kann, weil z. B. ein Modelwechsel stattfand und - sagen wir es mal dezent - eine Neuausrichtung der Marke stattfand. Und diese Marke existiert noch und hat sich dennoch ausgesprochen "lahm" gezeigt.
Ich möchte nicht daran denken, ein Fahrzeug von einer insolventen oder wakeligen Marke zu erwerben und dann irgendwann mal Garantie- oder Kulanzsansprüche bei "einem neuen Besitzer" geltend zu machen.
Also aktuell würde ich dort kein Fahrzeug kaufen. Die Trickserei mit der Prämie (bei einem Fahrzeugwert von 25tsd. sind ca. 10 Prozent Nachlass immer drin gewesen - bis die Prämie kam und jetzt sämtliche Standuhren und teilweise Vormodelle (Modelwechsel) wie Champus gehen und eine gewollte Verknappung hergestellt wird und die Prämie den Tropfen auf den heissen Stein in der Autobranche bildet. Die nimmt man noch eben mit, und dann "Tschüss" liebe Angestellten. Wirtschaftspolitik eben.....
Ich würde mir da keine Sorgen machen, selbst wenn Opel in die Insolvenz gehen würde(Was aber auf jeden Fall verhindert wird) würde Opel ohne Schulden aus eigener Kraft weiter existieren können. Sie bauen seit ein paar Jahren wieder gute Autos, die werden nicht einfach vom Markt verschwinden.
Mojn,
"Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste" heisst es doch nicht ohne Grund.
Auch wenn das Sprichwort noch so alt sein mag - ein tieferer Sinn steckt da drin.
Wirtschaftlich gesehen ist OPEL toter als tot. :(
Mutter-Konzern pleite :(
Keine Lizenzen :(
etc., etc. ...
Unsere Politiker "faseln" viel, "wenn der Tag lang ist".
Siehe HOLZMANN.
Real existierender Kapitalismus eben.
Kann mich da leider nur der Meinung von <Godfather> anschliessen.















