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Warum "bemühen" sich die Mediziner so unleserlich zu schreiben?
Wenn ich mir handgeschriebene Untersuchungsergebnisse des Arztes kopieren lasse, muß ich erst einen "Schriftsachverständigen" bemühen, der mir das Geschriebene "deutet".
20.12.2008, 11:51 Uhr melden
Antworten (4)
Die schreiben einfach sehr viel. Je mehr man mit der Hand schreibt, desto "individueller" wird die Handschrift.
Irgendwann kann sie keiner - manchmal sogar der Schreiber selbst nach einer gewissen Zeit - mehr lesen.
Im Prinzip ist das, wenn es bei Schriften passiert, die für Dritte bestimmt sind, eine Unverschämtheit, aber es findet sich wohl keiner, der dem Verfasser das Gekrakel mal um die Ohren haut bzw. ihm den Mist mit dem Vermerk "unleserlich" zurückgibt.
Handgeschriebene Dokumente von Ärzten sind sehr wohl leserlich. Und zwar für andere Ärzte und Sachverständige , für die diese Schriftstücke leztendlich bestimmt sind.Denn es ist natürlich sehr viel leichter Fachausdrücke zu entziffern die zum eigenen täglichen Sprachgebrauch gehören. Ein Laie hat es da natürlich sehr viel schwerer.
Na mal ehrlich: die meißten normalen Kranken (da zähl ich mich mit dazu) verstehen das Fachchinesisch, -lateinisch und -griechisch doch ohnehin nicht. Das könnte in supi Arial 12 gedruckt sein - bleibt trotzdem Bahnhof.
Da ist die Unleserlichkeit dann auch egal.
Mein tiefes Mitgefühl geht an dieser Stelle mal an alle Apotheker, Laboranten und Krankenschwestern, die täglich aus den kryptischen Kringeln das richtige rauslesen müssen.















