Kind
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Kind schläft nicht mehr im eigenen Bett
Unser Kind, 3 Jahre schläft nicht mehr in seinem Bett. Das fängt abends beim Einschlaffen an, da gehts zum kuscheln in unser Bett. Wenn er dann schläft bringen wir ihn in sein bett. Nachts wir er wach, schreit und wenn es gut läuft kommt er von alleine zu uns sonst müssen wir ihn holen!" was tun?
17.09.2008, 21:48 Uhr melden
Antworten (11)
Zuerstmal das Kind in seinem eigenen Bett einschlafen lassen - ganz wichtig!! Er wird jetzt wach und merkt er liegt nicht mehr in eurem Bett und schreit - ganz klar, weil er ganz woanders aufwacht als er eingeschlafen ist. Mache jeden Abend das gleiche Einschlafritual mit viel kuscheln und vorlesen usw. Probier es aus - viel Glück!!
Geht er seit neuestem in den Kiga? Gibt es sonst irgendwelche großen Veränderungen? Trennung oder Tod in der Familie? Habt Ihr Eltern oft Streit? Irgendnen Stress? Euer Kind wird wohl irgendwas aufarbeiten. Das Problem ist nur, dass ein 3jähriges Kind Träume nicht in Worte fassen kann.
Sprecht vor dem zu-Bett-gehen über den Tag. Fragt, wie es ihm geht und warum er nicht in seinem Bett einschlafen möchte; nehmt seine Aussagen ernst. Vielleicht ist er auch nachts verwirrt, weil er nicht da aufwacht, wo er eingeschlafen ist?
Ich hätte mich am liebsten von dieser Aufgabe verstohlen. Nun ist die Hilflosigkeit unangemessen und gerade ein kleiner Fehler in dieser Entwicklungsphase des Kindes kann für dasselbe erhebliche hinderende Folgen haben.
Es gibt des weiteren sehr viel Literatur darüber. Ich kann die Pointe zur Verfügung stellen.
Jetzt geht das Kind in die ödipale Phase. Er wird auf seine Mutter eifersüchtig, dass sie mit einem anderen Mann schläft. In diesem Falle ist der Vater. Das Kind hat ein Problem. Es muß vermieden werden, daß die Mutter einen anderen Mann liebt. Deshalb will er im Bett der Eltern. Dieses Verhalten ist normal.
Nicht soviel nachgeben und nicht soviel Strenge.
Es nutzt niemandem, wenn jetzt Vergleiche gemacht werden: das Kind eines Arbeitskollegen macht so etwas nicht.. Solche Gefühlsregungen können durchaus sehr stark sein.
Vielleicht werden Verwuschungen ausgesprochen gegen den Vater. Das ist auch normal. Das Kind weis nicht was Tod ist. Er wird Dinge herumwerfen, als Signal der Vater muß weg usw. All diese Dinge müssen locker angenommen werden.
Ich habe etwas vorweg genommen für das gleich kommende Verhalten, damit kein Panik ausbrecht. So wie die Dinge liegen, hat das Kind starke Regungen. Im gleichen Maße wird auch seine Verletzung oder Traumatisierung sein.
Mädchen werden die Mutter nicht mögen und jungs den Vater.
Wenn alle weiteren Faktoren stimmen. Dann geht das mit 6a weg.
Nun habt Ihr viel Material als Hintergrund. Das wird Euch verhelfen den richtigen Ton im Umgange mit dem dem Kinde zu finden.
Alles gute Eltern
Dr.Allwissend
Bei unseren drei Kindern war und ist es ebenso. Der Jüngste (5) kommt auch fast jede Nacht. Es dauert eine Weile und hört irgendwann auch wieder auf. Ist manchmal anstrengend aber ich würde kein Drama daraus machen. Ich weiss nicht, woran es liegt, wir haben das nicht herausfinden können. Oft habe ich den Rat gehört, man solle die Kinder einfach schreien lassen und die Tür schliessen. Das will ich unserem Kind und auch mir und meiner Frau nicht antun.
Ein geregeltes ins Bett bringen,hilft!
Er schläft bei euch im Zimmer ein,wenn er Nachts erwacht,weiss er nicht,wo er ist,denn die Umgebung hat sich ja verändert.
Bring ihn in sein Bett,leg dich zu ihm,erzähle ihm eine Geschichte,kuschle,aber dan wird gute Nacht gesagt und gegangen.Du kannst ihm sein Nachtlicht ja brennen lassen und es löschen gehen,wenn du in´s Bett gehst.Das gibt etwas Sicherheit weil er alles um sich herum noch erkennt.Steht er wieder auf,bringst du ihn wieder zu Bett,fängt er an zu quengeln,erklärst du ihm kurz,dass es jetzt Zeit ist zu schlafen und dass du auch bald zu Bett gehst und verlässt das Zimmer wieder.Denke daran,je länger du bei ihm bleibst,desto mehr zeigst du ihm,dass er seinen Willen durchsetzten kann.Versteh das nicht falsch,es hat auch mich Überwindung gekostet,aber du musst Grenzen setzten,was du bis jetzt nicht gemacht hast.Nur wenn er Grenzen kennt,weiss er bis wohin er gehen kann und nur wenn er das weiss bekommt er Sicherheit.Das hat nichts mit Liebesentzug zu tun!
Es kann bis zu 14 Tage dauern,aber wenn du es durchziehst,gewöhnt er sich in dieser Zeit an den Ablauf und schläft zufrieden ein.
Wahrscheinlich bist du selbst dran schuld, dass dein Kind nicht mehr ihm eigenen Bett schlafen will. Hast du ihm das öfters erlaubt, dass er bei dir schlafen kann. Oder darf er morgens oder abends zu dir kommen und mit dir in deinem Bett kuscheln?
Ich würde dir raten, ein festes Ritual für dein Kind einzuführen, dass nur in seinem Zimmer statt findet. Leg ihn zb. in sein Bett und lies ihm eine Gutenachtgeschichte vor. Danach gib ihm einen Kuss und wünsch ihm eine gute Nacht. Dieses Ritual wiederholst du jeden Abend. Wenn er dann in der Nacht schreit und zu dir will, dann hohl ihn einfach nicht. Lass ihn schreien. Ich weiß, dass klingt hart und ist nicht einfach aber wenn er merkt, dass sein Geschreie nichts bringt, wird er aufhören und in seinem Bett schlafen.
Wenn du ihn jedoch jedes mal holst wenn er weint, weint er alleine deswegen, um von dir geholt zu werden und bei dir zu schlafen. Merkt er jedoch, dass sein Weinen nichts nützt, wird er es auch nicht mehr versuchen.
Probiers mal aus
Wenn ihr Kind so eine Angewohnheit hat, dann besorgen sie ihm einfach ein paar Kuscheltiere. Gehen sie mit ihrem Kind z.b. in die Toy Factory und lassen sie es einfach ein paar Knuffelfreunde raussuchen. Wenn ein Kind Gesellschaft von bekannten und vertrauten Gesichtern hat und gleich von mehreren, dann wird es auch nicht mehr zu ihnen ins Bett kriechen. Das ist bei mir auch so. 12 Jahre bin ich. Wenn das nicht klappen sollte, dann stecken sie einfach ein Nachtlämpchen ein, denn dadurch fühlen sich Kinder viel wohler, weil sie alles um soch herum sehen können. Ist bei meinem 6-jährigen Bruder auch noch so. Er kommt immer zu Mama und Papa wenn wir vergessen haben das Licht einzustecken, natürlich auch wieder mit Gebrüll.
















